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Managed Hosting oder Managed Server: der Unterschied

Was Managed Hosting und Managed Server jeweils konkret bedeuten und wo die Verantwortung liegt Wann eine gemeinsam genutzte Plesk-Plattform ausreicht und wann eine eigene virtuelle Maschine sinnvoll wird Kosten, Betreuung und Administrationsaufwand im Vergleich - plus Hinweis auf die Beratung durch hostworld.de

Redaktion hostworld.de4 Min. Lesezeit

Ihre Website soll Kunden informieren, Anfragen entgegennehmen oder Produkte verkaufen. Wer die Technik dahinter aktuell hält, ist im Alltag dagegen selten das erste Thema. Bis eine Störung auftritt oder die Website wächst. Genau hier setzt betreutes Hosting an: Sie bekommen einen Platz für Ihre Website und jemanden, der sich um die technische Grundlage kümmert.

Dafür begegnen Ihnen die Begriffe Managed Hosting und Managed Server. Beide Angebote nehmen Ihnen Arbeit ab. Sie unterscheiden sich vor allem darin, ob Ihre Website ein Paket auf einer gemeinsamen Plattform nutzt oder eine eigene Serverumgebung erhält.

Hosting gibt Ihrer Website ein Zuhause

Texte, Bilder und die Software Ihrer Website müssen auf einem Computer liegen, den Besucher über das Internet erreichen können. Dieser Computer heißt Server. Hosting bedeutet, dass Sie den dafür nötigen Platz und die Rechenleistung mieten. Ihr eigener Computer kann ausgeschaltet bleiben, während Ihre Website weiter erreichbar ist.

Auch ein Server braucht Pflege. Seine grundlegende Software muss aktualisiert werden, Sicherheitslücken müssen geschlossen werden und bei Fehlern muss jemand nach der Ursache suchen. „Managed“ bedeutet in diesem Zusammenhang „betreut“. Welche Arbeiten dazugehören, hängt vom Angebot ab.

Managed Hosting bietet einen vorbereiteten Platz für Ihre Website

Beim Managed Hosting von hostworld.de nutzen Sie ein Paket auf einer Plattform, die auch andere Kunden verwenden. Vergleichbar ist das mit einem Büro in einem betreuten Gebäude: Sie nutzen Ihren Bereich, während sich jemand um die gemeinsame Technik kümmert.

Ihre Websites und Postfächer verwalten Sie in Plesk. Das ist eine Bedienoberfläche im Browser. Sie können dort beispielsweise eine Website hinzufügen, ohne dafür Befehle in eine Serverkonsole eingeben zu müssen. Wir betreiben die Plattform und unterstützen Sie bei der Hosting-Konfiguration.

Jedes Paket hat festgelegte Nutzungsgrenzen. Die Prozessorleistung, oft CPU genannt, erledigt die Rechenarbeit. Der Arbeitsspeicher, kurz RAM, hält gerade benötigte Daten bereit. Der Speicherplatz bewahrt Dateien wie Bilder dauerhaft auf. Die CPU- und RAM-Werte des Pakets sind Obergrenzen, keine ausschließlich für Sie reservierte Leistung.

Solche Grenzen helfen, die Nutzung einer gemeinsamen Plattform zu verteilen. Für eine Unternehmenswebsite oder einen Shop kann ein passendes Paket gut ausreichen. Entscheidend ist, wie viel Arbeit die Website tatsächlich verursacht. Ein Shop mit aufwendigen Produktsuchen kann mehr benötigen als mehrere kleine Seiten mit Texten und Bildern.

Ein Managed Server schafft eine eigene betreute Umgebung

Ein Managed Server ist eine eigene virtuelle Maschine. Dabei wird ein großer physischer Computer in getrennte Serverumgebungen aufgeteilt. Sie erhalten eine dieser Umgebungen mit eigenem Betriebssystem. Ein vollständiger physischer Computer nur für Sie ist damit nicht gemeint.

Das ist hilfreich, wenn Ihre Projekte mehr Platz oder besondere Einstellungen brauchen. Wir stimmen die Ausstattung und Konfiguration mit Ihnen ab und übernehmen die laufende Serververwaltung. Plesk, tägliche Sicherungen und die Überwachung der Dienste rund um die Uhr gehören dazu. Die Überwachung bedeutet, dass die Technik laufend auf Probleme geprüft wird. Sie ist nicht mit einer durchgehenden telefonischen Erreichbarkeit gleichzusetzen.

Direkte Eingriffe in alle Systemeinstellungen, der sogenannte Root-Zugriff, sind hier nicht vorgesehen. Der Grund ist die gemeinsame Verantwortung für den Betrieb: Unabgestimmte Änderungen könnten der laufenden Betreuung entgegenwirken. Wünsche nach zusätzlicher Software besprechen Sie deshalb mit uns.

Betreuung entlastet Sie, Ihre Website bleibt Ihr Projekt

Bei beiden Angeboten kümmern wir uns um die technische Hosting-Grundlage. Die Inhalte Ihrer Website und die von Ihnen eingesetzten Anwendungen bleiben Ihre Aufgabe. Dazu gehören beispielsweise Erweiterungen eines Shops oder von WordPress. Diese Erweiterungen müssen zusammenpassen, damit etwa Warenkorb und Bezahlung weiter funktionieren. Ein aktueller Server allein kann das nicht sicherstellen.

Sicherungen helfen, wenn Daten versehentlich gelöscht werden oder eine Änderung schiefgeht. Beim Managed Hosting sichern wir Ihr Paket täglich, bewahren die Sicherungen 7 Tage auf und stellen sie über den Support kostenfrei wieder her. Eine Sicherung ist allerdings immer eine Aufnahme eines bestimmten Zeitpunkts. Eine Bestellung, die danach eingeht, steckt noch nicht darin. Vor größeren Änderungen ist deshalb eine aktuelle Sicherung sinnvoll.

Ihr Vorhaben entscheidet über die passende Größe

Für Websites, die mit einer vorbereiteten Umgebung und festen Paketgrenzen auskommen, ist Managed Hosting eine naheliegende Wahl. Eine eigene betreute Serverumgebung kommt infrage, wenn Ihre Anwendungen besondere Anforderungen haben oder mehr Ausstattung benötigen. Mehrere Websites allein machen einen eigenen Server noch nicht notwendig.

Sie müssen für ein erstes Gespräch keine technischen Messwerte kennen. Beschreiben Sie uns, was Ihre Website leisten soll, welche Software Sie nutzen und was heute vielleicht zu langsam ist. Über unsere Kontaktseite finden wir gemeinsam heraus, welche Umgebung und welche Betreuung dazu passen.